News & Presse Bund fördert Städtische Logistik - insb. Mikrodepots

illustration urbane logistik – agiplan

Ich freue mich über Ihre Nachricht und werde mich zeitnah bei Ihnen zwecks weiterer Absprachen melden.

Sebastian Stiehm – agiplan

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Immer mehr Menschen zieht es in die Städte. Durch die fortlaufende Urbanisierung werden Dauerstaus und Parkplatzmangel zum Alltag. Hinzu kommt der stetig wachsende Online Handel und das damit einhergehende steigende Paketaufkommen. Kommunen und Landkreise stehen vor der Herausforderung die überlastete Infrastruktur für Mensch und Umwelt nicht zu einer zu großen Belastung werden zu lassen.

Um dem entgegenzuwirken fördert das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur Projekte der urbanen Logistik, die den Verkehr entlasten sowie Emissionen des Lieferverkehrs reduzieren. Gefördert werden die Erstellung von Logistikkonzepten, Machbarkeitsstudien und die Umsetzung von Einzelvorhaben, die die genannten Ziele verfolgen (Weitere Informationen zum Förderprogramm finden Sie hier).

Sie möchten Vorhaben im Kontext Städtischer Logistik umsetzen? Nutzen Sie die Chance Ihre Anträge in drei Tranchen einzureichen! Sämtliche Vorhaben werden zwischen 70 und 80% bezuschusst.

agiplan unterstützt Sie von der Antragsstellung bis zur Umsetzung

Ziel der Beratung ist es, den Kommunen und Landkreisen individuell aufzuzeigen, welche Handlungsoptionen und Potenziale es gibt, um die urbane Infrastruktur zu entlasten. Zu den Zielkriterien des Bundesministeriums zählen u.a. die Reduzierung von Emissionen sowie die Übertragbarkeit von Konzepten auf weitere Städte. Ein im Förderprogramm explizit genanntes Einzelvorhaben ist der Bau von anbieterunabhängigen Mikro-Depots.

Zu unseren durch den Bund förderfähigen Leistungen zählen u.a.:

  • Unterstützung bei der Bearbeitung und Antragstellung der Fördermittel: Die "richtigen" Akteure an einen Tisch bringen und Verbindlichkeiten schaffen
  • Erstellung von Machbarkeitsstudien zu konkreten Einzelvorhaben im Bereich der städtischen Logistik: Analyse der IST-Situation, Betreibermodell-Gestlatung, und Einbindung der einschlägigen (Paket-)Dienstleister, des Handels sowie weiterer relevanter Akteure
  • Umsetzung von konkreten Einzelvorhaben im Bereich der Städtischen Logistik: Realisierung von temporären sowie baulich dauerhaften Vorhaben, z.B. die Errichtung von lokalen anbieterübergreifenden Mikrodepots (Containerkauf oder auch Baumaßnahmen im Bestand)

Mikrodepots zur Entlastung der urbanen Infrastruktur


„Mikrodepots“ sind per Definition logistische Kleinstandorte inmitten der Stadt. Sie dienen allen KEP-Dienstleistern (Kurier-, Express- und Paketdiensten) gleichermaßen als Logistikbasis. Aufgrund der Reichweitenproblematik sind sie die Voraussetzung für den Einsatz von Lastenfahrrädern und Elektro-Kleinfahrzeugen für die letzte Meile.

Mikrodepots verkürzen die erste bzw. letzte Meile in der Paketzustellung, indem Strecken, die sonst i. d. R. mit dieselbetriebenen Paketwagen durchgeführt werden, nun durch elektro-betriebene Kleinstfahrzeuge ersetzt werden, die nicht an eine Fahrbahnnutzung gebunden sind. Ein Beispiel-Mikrodepot mit rund 500 m² Fläche ist in der Lage pro Tag etwa 1.400 Pakete mit zwölf Lastenfahrrädern in einem Umkreis von zwei bis drei Kilometern auszuliefern. In einer ausführlichen Machbarkeitsstudie hat agiplan bereits in Kooperation mit dem Fraunhofer Institut IML für die IHK Mittlerer Niederrhein anhand der Städte Krefeld, Mönchengladbach und Neuss die Realisierbarkeit der Depots aufgezeigt.

blog – Mikrodepots in kleineren Großstädten