Fabrikplanung Klingelnberg: Halle für die Montage von Großmaschinen

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Entwicklung eines Masterplans für das gesamte Grundstück mit Montagen und Logistik – mit nur vier Monaten Projektlaufzeit

Die Klingelnberg Gruppe zählt zu den führenden Unternehmen in der Entwicklung und Herstellung von Maschinen für die Fertigung von Verzahnungen, von Präzisionsmesszentren für rotationssymmetrische Objekte aller Art sowie für die Fertigung von Getriebekomponenten im Kundenauftrag. Das Unternehmen entwickelt und fertigt mit rund 1.300 Mitarbeitern an den Standorten Hückeswagen, Ettlingen, Zürich sowie Györ in Ungarn. Aufgrund des Wachstums waren die Strukturen am Stammwerk Hückeswagen nicht weiter geeignet, die Produktionsumfänge abzubilden. Deshalb sollte auf dem vorhandenen Gelände mit einem Investitionsvolumen von 20 Millionen Euro eine neue flexible Halle für die Montage von Großmaschinen entstehen, die für die Neustrukturierung genutzt und dem prognostizierten Wachstum gerecht werden kann.

Aufgabe und Projektziele

In einer neuen Montagehalle sollen in Zukunft die Endmontage von kleinen und großen Anlagen, die Kundenabnahme und die zugehörige Logistik abgebildet werden. Dafür entwickelte agiplan zunächst diverse Wachstumsszenarien, um darauf basierend einen Masterplan für einen optimalen Endausbau des gesamten Werkareals zu ermöglichen. Abgeleitet wurde daraus ein erster Bauabschnitt, um die aktuellen Bedarfe abzudecken – bei gleichzeitiger Sicherstellung eines zukünftigen Wachstums entsprechend der abgesicherten „Genetik“ für die Entwicklung des gesamten Werkareals.

agiplan Leistungen

Eine weitere Beauftragung an agiplan war die Werkentwicklung für Montagen, Logistik und Sozial- und Bürofunktionen. Das Montagekonzept umfasste die Montageprinzipien mit der zugehörigen Produktionslogistik und möglichen Prozessverbesserungen. Dabei wurde auch berücksichtigt, welches Montageprinzip für welchen Anlagentyp geeignet und ob der Einsatz von zum Beispiel FTS wirtschaftlich darstellbar ist. Die Ergebnisse wurden in einer Werkstruktur abgebildet, die die bestehende Bebauung auf dem Nachbargrundstück aufnahm und die weitere Entwicklung des Standortes in Baustufen aufzeigt. Auch Themen der Digitalisierung, Automatisierung und Nachhaltigkeit der Prozesse und Systeme in Produktion und Logistik wurden berücksichtigt.

Durch ein außerordentliches Pre-Qualifikationsverfahren konnte schon nach zweieinhalb Monaten Planungszeit für den ersten Bauabschnitt ein Generalunternehmen gewonnen werden. Die GU-Beauftragung erfolgte bei Absicherung der ersten Bau-Investschätzungen und Einhaltung eines äußerst strengen Terminplans.

Dem Ansatz einer integrativen Generalplanung folgend, lief die Feinplanung in den Bereichen Montage und Logistik parallel an.

Zieltermin von vier Monaten bis zur GU-Vergabe

Durch eine integrative Generalplanung der Industriebauplanung als beschleunigte Zielplanung erreichte es agiplan, das vorgegebene Investitionsvolumen einzuhalten und durch die GU-Bauvergabe mit Festpreis abzusichern - inklusive der Absicherung des vorgegebenen SOP. Auch der Zieltermin von nur vier Monaten bis zur GU-Vergabe konnte eingehalten werden.

 

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