Stadtentwicklung und Regionalentwicklung Konzepte für urbane Logistik und Produktion

stadtentwicklung und regionalentwicklung
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Städte benötigen individuell zugeschnittene Lösungen

Jede Stadt hat ihre eigenen Voraussetzungen bei Verkehr, Bevölkerung, Einzelhandelsdichte, Städtebau und Verwaltungsorganisation. Bei der Entwicklung von Konzepten für urbane Logistik und Produktion müssen daher individuell zugeschnittene Lösungen gefunden werden. Nur dann können Städte davon profitieren und ihre Attraktivität als Wohn- und Arbeitsraum steigern. Wenn es darum geht, wirtschaftlich sinnvolle und gleichzeitig gesellschaftlich tragfähige Lösungen zu finden, sind Innovationen genauso wichtig wie der gut geplante Dialog zwischen den Akteuren. Nur wenn die Interessen aller Stakeholder gewahrt sind, kann urbane Logistik und Produktion erfolgreich umgesetzt werden. agiplan moderiert diesen Prozess und berät Städte und Kommunen, aber auch beteiligte Unternehmen aus Logistik und Handel, bei der Planung von Projekten und der Erarbeitung von Strategien und Szenarien.

Ich freue mich über Ihre Nachricht und werde mich zeitnah bei Ihnen zwecks weiterer Absprachen melden.

mitarbeiter nbraun

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  • Integrierte Stadtentwicklungskonzepte (ISEK)
  • Moderation des Dialoges mit Stakeholdern
  • Masterpläne, Strategien und Konzepte für die Gestaltung der Wirtschaftsverkehre
  • Benchmarks zur Klimawirksamkeit von Mobilitätsmaßnahmen
  • Machbarkeitsstudien und Regionalanalysen für urbane Produktion und Logistik
  • Geschäfts- und Betreibermodelle für die Umsetzung von Konzepten
  • Fördermittelberatung
  • Themenführerschaft: Vorsitz des BVL Themenkreis Urbane Logistik, Veröffentlichung div. Fachartikel
  • Konkrete Erfahrung in der Umsetzung von Projekten der urbanen Logistik und Produktion
  • Exzellente, in dem Thema weltweit führende wissenschaftliche Kooperationspartner
  • Kenntnisse der unterschiedlichen Stakeholder-Perspektiven aus Industrieprojekten bzw. Projekten bei der öffentlichen Hand
  • Steigerung der Attraktivität von Städten durch Entlastung der Verkehrsinfrastruktur, bessere Luftqualität, weniger Leerstände
  • Fachkräftebindung durch kurze Wege zwischen Wohn- und Arbeitsraum

Urbane Logistik: Konzepte und Lösungsansätze

illu urbane logistik etc

 

 

agiplan entwickelt ganzheitliche Konzepte zur Steigerung der Attraktivität von Städten

Urbane Logistik und Produktion adressieren zwei konkrete Problemstellungen deutscher Großstädte. Zum einen führen die Urbanisierung und der boomende E-Commerce zu einer Überlastung des Straßenverkehrs, vornehmlich durch ein erhöhtes Aufkommen von Lieferverkehren der Kurier- und Paketdienstleister. Zum anderen ist der Onlinehandel in vielen Städten Ursache für enorme Leerstände, z.B. durch den Weggang von Einzelhandel. agiplan entwickelt ganzheitliche Stadtentwicklungskonzepte, die den Straßenverkehr entlasten und eine wohnverträgliche Ansiedlung von Produktionsbetrieben berücksichtigen.

Problem 1: Verkehrsbelastung

Ein entscheidender Ansatzpunkt für weniger Staus in Innenstädten ist die Reorganisation der letzten Meile. Lieferfahrzeuge, die in zweiter Reihe parken, sind ein Grund für Staubildung, zudem verursachen Nutzfahrzeuge fast ein Drittel der innerstädtischen NOx Emissionen und bis zu 25 Prozent der CO2-Emissionen. Gelingt es, Warenströme zu bündeln und innerstädtische Lieferverkehre zu reduzieren, trägt dies entscheidend zur Verbesserung der Luftqualität und Entlastung der Verkehrsinfrastruktur bei.

Dr. Sebastian Stiehm, Senior Consultant Regionalentwicklung, erklärt, wie sich Produktionsbetriebe in Städten am Besten integrieren lassen.

Technologieeinsatz auf der letzten Meile, wie geräuscharme Transportmittel, die bei Nacht anliefern, Paketroboter oder die Auslieferungen per Drohne, sind sinnvolle Maßnahmen, die den innerstädtischen Straßenverkehr allein jedoch nicht gänzlich entlasten können. Vielmehr sind ganzheitliche Konzepte gefragt, die auf eine Kooperation verschiedener Stakeholder setzen. Denn die Versorgung der letzten Meile ist eine Gemeinschaftsaufgabe von Logistikern, den Städten und Gemeinden, dem Handel, der Industrie und der Immobilienwirtschaft. Ein kooperativer Lösungsansatz liegt z.B. im Betrieb innerstädtischer Logistik-Hubs. Von dort aus könnten Konsumenten per Lastenfahrrad, Elektrofahrzeug oder durch Roboter beliefert werden. Auch die Selbstabholung von Paketware wäre denkbar. Dadurch reduziert sich der Anlieferungsverkehr auf der Straße und Leerstände würden revitalisiert. Die Nähe zum Kunden macht es Onlinehändlern zudem möglich, kürzere Lieferzeiten und Same-Day-Delivery anzubieten.

Als Logistikplaner setzt sich agiplan intensiv mit den Planungsmodalitäten für urbane Logistikimmobilien und deren Rahmenbedingungen auseinander. Experten gehen in den kommenden zehn Jahren von insgesamt mindestens 100 städtischen Standorten für E-Commerce und Lebensmittellogistik sowie weiteren 150 bis 200 Standorten der Logistikdienstleister aus. Dabei wird es nicht nur den einen City-Logistik-Immobilientyp geben, sondern zahlreiche Varianten urbaner Logistikimmobilien, die nebeneinander existieren. Dies liegt allein schon daran, dass die Situation der Städte in baulicher Hinsicht unterschiedlich ist, genauso wie das vorhandene Immobilienangebot.

Problem 2: Leerstände

Neben der Umnutzung von Brachflächen als innerstädtische Logistik-Hubs, ist die urbane Produktion ein weiterer Ansatz, um Leerstände in Städten zu reduzieren. Auch damit lässt sich ein attraktives Wohn- und Arbeitsumfeld für Fachkräfte schaffen. Zentrale Fragen dabei lauten: Wie lassen sich Produktionsbetriebe wohnverträglich in Großstädte integrieren und wie lässt sich dem Flächenbedarf von Unternehmen gerecht werden?

Nomo Braun, Leiter Public Management, stellt die agiplan Vorgehensweise vor.

Urbane Produktion muss nicht zwangsweise mit großen logistischen Aufwänden in Verbindung stehen. Je nach städtischer Lage sind verschiedene Formen denkbar. So könnten wissensintensive Produktionen in Form von Entwicklung und Prototyping in Citylagen und größere Fertigungsstrukturen in Stadtrandlagen angesiedelt werden. Ein entscheidender Faktor bei der Neuansiedlung oder der Sicherung bestehender Produktionsunternehmen ist vor allem deren Wohnverträglichkeit. Bei welchen Betrieben eine Innenstadtlage möglich erscheint, welche Wachstumsperspektiven ein Unternehmen braucht und welche Optionen in der Peripherie einer Stadt vorhanden sind, muss im Dialog mit den Unternehmen beantwortet werden. Je nach Branche, Produkt, Größe und Logistikbedarf des Betriebs können Flächen in citynahen Einzelhandelsleerständen bis hin zu größeren Brachflächen in Strandrandlage in Frage kommen.

Bei der Entwicklung der Gewerbestandorte sind die planungsrechtlichen Vorgaben (Stichwort: Urbanes Gebiet) und Maßnahmen zur Reduktion von Emissionen (Zero Emission Konzept) entscheidend. Konzepte für Stadtentwicklungsmaßnahmen können aus Mitteln der Städtebauförderung, z.B. Stadtumbau oder aktive Stadt- und Ortsteilzentren unterstützt werden, Förderkulissen auf Landesebene können weitere Finanzierungsoptionen darstellen.

Die wichtigsten Lösungsansätze für urbane Produktion und Logistik

  1. Die Ertüchtigung (Refurbishment) ungenutzter, leerstehender Immobilien (u.a. im Zuge von Konversionsprojekten).
  2. Die Neu-Entwicklung von städtischen Mischflächen, z.B. im Zuge der Revitalisierung von Brachen, die dann eine Teilnutzung für Logistik und/oder Produktion vorsehen.
  3. Die Umnutzung in Gebrauch befindlicher Flächen (z.B. in Handelsfilialen), hin zu einem größeren Anteil an Logistikfunktionen.
  4. Der Einsatz neuer Technologien im Anlieferungsverkehr

 

Erfolgsfaktor „Akzeptanz“ – Stakeholder in den Dialog bringen

Ein entscheidender Erfolgsfaktor, um innovative Stadtkonzepte zu realisieren, ist die Akzeptanz bei relevanten Stakeholdern. Dazu gehören die städtische Bevölkerung, Verwaltung, Politik und Wirtschaft. In Städten treffen auf engem Raum verschiedene Interessen aufeinander, die es abzustimmen gilt. Nur wenn durch eine wohnverträgliche Stadtplanung attraktive Wirtschafts- und Lebensräume entstehen, können Fachkräfte gebunden und Finanzinvestoren steigern.

agiplan bringt Verwaltungen, Politik, Wirtschaft und Bürger an einen Tisch und gestaltet den gemeinsamen Dialog. Da wir mit Logistikdienstleistern, dem Handel, der Industrie und der Immobilienseite eng zusammenarbeiten, zeichnen sich unsere Workshops und Konzepte durch einen hohen Praxisbezug aus. In den Dialogprozess bringen wir bei Bedarf externe Experten aus Wissenschaft und Forschung ein. Bei der Konzeption von urbaner Logistik und Produktion berücksichtigen wir auch die angrenzenden Themenfelder Digitalisierung (Smart City), Umwelt, Energie und Demografie. Am Ende steht der nachhaltige Standort mit hoher Lebensqualität und einer starken, zukunftsfähigen Wirtschaft.

 

Wir sind vernetzt mit Wirtschafts- und Dachverbänden der Städte

Als Beratungsunternehmen für die öffentliche Hand und für die Industrie kennt agiplan die Bedarfe und Herausforderungen beider Seiten: der Wirtschaft und der Politik bzw. Verwaltung. Unsere Kompetenzen in der Standortentwicklung und -vermarktung gepaart mit dem Knowhow zu Spezialimmobilien vor allem im Bereich der Industrie und Logistik stellen die optimale Verbindung für die Umsetzung urbaner Produktions- und Logistikkonzepte dar. Durch das Management des größten deutschen Forschungs- und Innovationscluster für effiziente Logistik, den EffizienzCluster LogistikRuhr, hat agiplan Zugang zu allen relevanten Stakeholdern, versteht deren Bedürfnisse und kann Kompromisslinien ausloten. Zusätzlich werden dort Lösungen getestet, die Städte im Rahmen eines Konzepts für ihre City-Logistik in der Praxis einsetzen können.

Wir sind bestens vernetzt mit Wirtschaftsverbänden und den Dachverbänden der Städte (Deutscher Städtetag, Deutscher Städte- und Gemeindebund, Forum Deutscher Wirtschaftsförderer). Wir sorgen zudem für einen zielführenden Dialog, z.B. beim Fokusjahr "Urbane Produktion und Logistik des VDI" oder im Themenkreis Urbane Logistik der Bundesvereinigung Logistik (BVL).

 

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