Kontakt

Fachkräfte sichern, regional kooperieren

Fachkräfte anwerben und binden über regionale Kooperationen

Bei der Fachkräftesicherung sollten Unternehmen mit regionalen Institutionen kooperieren. 

Fachkräfte sichern, regional kooperieren

Auf einen Blick

  • Ermitteln Sie Ihren Personalbedarf und konkretisieren Sie die Qualifikationsprofile.
  • Denken Sie strategisch. Handeln Sie nicht erst, wenn offene Stellen unbesetzt bleiben.
  • Schließen Sie sich zusammen. Gerade dort, wo sich bestimmte Branchen konzentrieren, können Unternehmen und öffentliche Hand kooperieren.
  • Erkennen Sie Ihre Attraktivität als Arbeitgeber und werben Sie dafür gemeinsam mit der Region.

Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) sind gegenüber Großunternehmen beim Werben um Fachkräfte häufig benachteiligt: Ihre Ressourcen für Rekrutierung, Qualifizierung und Personalentwicklung sind eingeschränkt.

Möglichkeiten für Kooperationen eröffnen sich vor allem dort, wo sich KMU bestimmter Branchen räumlich konzentrieren, weil ähnlich qualifizierte Arbeitskräfte gebraucht werden. Zusätzlich sollte die Attraktivität der Region herausgestellt werden.

Bedarfsanalyse ist unerlässlich

 

Unternehmen und Regionen sollten – ausgehend von ihren Stärken und Zukunftsmärkten – genau analysieren, welche Fachkräfte sie benötigen.

Welche Kompetenzen sind nötig? Wo ergeben sich aufgrund der Qualifikations- und Altersstruktur Engpässe und Unterkapazitäten?

Die Sicherung von Fachkräften ist vor allem eine strategische Aufgabe – sie sollte nicht erst beginnen, wenn Stellen unbesetzt bleiben. Die Kombination aus kurzfristig umzusetzenden Instrumenten für die Rekrutierung oder Bindung von Personal und langfristigem Fachkräfteaufbau ist Erfolg versprechend (siehe Abbildung). Lebensentwürfe und Erwerbsbiografien müssen dabei berücksichtigt werden.

Von regionaler Verankerung profitieren

Bei der Fachkräftesicherung bieten sich die Akteure vor Ort als Kooperationspartner an. Unternehmen, Institutionen und die öffentliche Hand bringen gemeinsam Wissen und Kapital ein – aufeinander abgestimmt und entsprechend ihrer Möglichkeiten als Wirtschafts-, Arbeitsmarkt- oder Bildungsexperten.

KMU sind zudem meist regional bekannt, haben ein positives Image und pflegen die Nähe zu Entscheidungsträgern. Die Attraktivität des Standorts und der Arbeitgeber gilt es bei der Personalsuche herauszustellen.

Familienfreundlichkeit, Lebensqualität, gute Arbeitsbedingungen und eine Willkommenskultur gegenüber ausländischen Arbeitskräften werden immer wichtiger. Sowohl Unternehmen als auch Regionen sollten hieran arbeiten und damit werben.

 


Links:
Beispiele aus der Praxis
Nachbericht zum AutoCluster.NRW Fachforum: "Wie Unternehmen heute die Fachkräfte für morgen sichern.

Kontakt

Themen

Referenzen