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Logistikplanung / Intralogistik

Logistikplanung / Intralogistik

Optimale Logistiklösungen im Greenfield und Brownfield

Logistikplanung und Logistikkonzeption in der Intralogistik

Der Schlüssel für die Steigerung der Logistikleistung liegt in einem optimalen Materialfluss, der verbesserten Gestaltung von Logistikprozessen und einer sinnvollen Systemauswahl. Unsere Logistikplaner helfen Ihnen bei der Entwicklung und Umsetzung passender Konzepte für Ihre Werkslogistik und beraten Sie zum Einsatz von Systemen und Technologien. 

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Dr. Udo Riedesel

Dr. Udo Riedesel Senior Expert

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Leistungen

  • Beratung, Konzeption und Planung der Intralogistik
  • Logistikplanung für Greenfield und Brownfield
  • Materialfluss, Prozesse und Systemauswahl
  • Logistikstrategie und Kommissionierstrategie
  • Layoutplanung und Kalkulation

Auf einen Blick

Wir konzipieren, planen und realisieren Ihre Intralogistik

Mit agiplan erreichen Sie das beste Planungsergebnis. Unsere Vorgehensweise ist hundertfach bewährt. Erfahrungswerte und Benchmarks stehen für alle Größenklassen von Logistikprojekten zur Verfügung. Ihre Vorteile aus der Zusammenarbeit mit unseren Experten:

  • Fundierte Herleitung der Systemauswahl aus der Prozessanalyse und Materialflussplanung
  • Langjährige Erfahrung unserer Projektingenieure mit Projekten aller Größenordnungen in zahlreichen Branchen
  • Vergleichswerte und Benchmarks
  • Berücksichtigung moderner Lager- und Fördertechnik (u.a Fahrerlose Transportsysteme)
  • Bedarfsgerechte Automatisierung
  • Auslegung und Implementierung der IT-Systeme: Warehouse-Management-System (WMS) / Lagerverwaltungssystem (LVS)

Mit den folgenden Planungsschritten erreichen wir ein optimales Ergebnis:

1. Grundlagenanalyse: Prämissen und Basisdaten

Je besser die Grundlagen einer Logistikplanung / Logistikkonzeption im Bereich Intralogistik, desto besser ist das Ergebnis. Um die höchstmögliche Performance und Zukunftssicherheit des neuen Logistikzentrums oder bestehenden Logistiksystems zu garantieren, legen die Logistikplaner von agiplan größten Wert auf die Grundlagenermittlung bei allen Logistikprozessen.

Zum einen umfassen diese die spezifischen Prämissen des Betreibers (z.B. bauliche Rahmenbedingungen, Planungshorizont, Umsatz, Sortiment, Auftragsstruktur, Arbeitszeiten, Bestand, Spitzenlastfaktor etc.) Zum anderen die Basisdaten, die eine sichere Kalkulation der Prozessplanung und Systemauslegung bilden. Zu den Basisdaten gehören: Artikelstruktur (z.B. EAN, Maße, Gewicht, Volumen, Stapelfaktor), LHM-Daten (z. B. LHM-Typen, Anzahl, Dimensionen, Füllgrade je LHM, Menge je LHM je VPE), Bewegungsdaten im Lager (z. B. Zugriffe, Teilearten, Zeiten, Wareneingang / Warenausgang), Bestand (z. B. MHD, Anzahl LHM) und Auftragsstruktur (Anzahl, Positionen pro Auftrag, Auftragsart).

Die Daten werden auf Plausibilität und Vollständigkeit geprüft, analysiert (ABC/XYZ-Analyse) und für die weitere Logistikplanung aufbereitet. Sollten Daten fehlen oder in unzureichender Qualität vorliegen, kann agiplan in der Regel eine erfahrungsbasierte Einschätzung und Ergänzung vornehmen, ohne dass der Planungsprozess ins Stocken gerät.

Ausgehend von den Grundlagen entwickelt agiplan den Materialfluss, definiert Prozesse und Funktionen (inkl. der Kommissionierstrategie) und dimensioniert die Lager- und Kommissioniersysteme unter Berücksichtigung des Lagerverwaltungssystems (LVS).

2. Materialflussplanung, Prozessgestaltung & Systemauswahl

Die Materialflussplanung, Prozessplanung und Funktionsbeschreibung sowie die Systemauswahl sind die Herzstücke des Planungsprozesses. Hier bringt die Unterstützung durch einen erfahrenen Logistikplaner den deutlichsten Mehrwert. Denn dieser Teil der Logistikplanung erfordert Erfahrung mit vergleichbaren Aufgabenstellungen, Systemdenken, um sicher mit Komplexität umzugehen, Kreativität für das Finden der individuell besten Lösung und einen fachkompetenten, herstellerneutralen Überblick über aktuelle technische Logistiksysteme und deren Leistungsfähigkeit.

Materialfluss: Die Bewegungsdaten aus den Grundlagen werden - unterteilt nach Wareneingang und Warenausgang - in einem IST-Materialflussdigramm quantifiziert. Unter Einbezug von Entwicklungsszenarien und Skalierbarkeit des Lagers wird daraus ein Materialflussbild erzeugt, das Quelle-Senke Beziehungen, Volumenströme und Dynamik des Gesamtsystems im SOLL-Zustand abbildet. Je nach Anwendungsfall kann eine Simulation (MFS - Materialflusssimulation) diesen Schritt ergänzen.

Prozesse und Funktionen: In der Prozessplanung werden einzelne Arbeitsabläufe und Transportketten definiert, z.B. Lagersysteme, Kommissionierstrategie und -abläufe, Sortiersysteme, Verpacken, Warenausgang und Transportsysteme.

Systemauswahl: Die Logistiksystemplanung und Systemauswahl umfasst den Systemvergleich und die Dimensionierung (Leistung, Flächenkapazität, Stellplätze etc.) von Kommissioniersystem, Lagersystem und weiterer Teilsysteme. Typischerweise stellt sich hier die Frage nach dem Grad der Automatisierung (teilautomatische, automatische oder manuelle Kommissionierung) unter Berücksichtigung von Skalierbarkeit, Mitarbeiter-Flexibilität und Wandlungsfähigkeit. Unsere Logistik-Spezialisten stellen sicher, dass die passende Systemlösung für das Projekt gefunden wird.

3. Vorbereitung zur Umsetzung des Logistikkonzeptes

Im Anschluss an die Konzeptionsphase erfolgt die Ausarbeitung der weiteren Planungsschritte:

Personalkalkulation: Ausgehend von Konzeption wird der Bedarf an Personal (FTE = Full Time Equivalent) für die Intralogistik in Abhängigkeit vom Verteilzeitfaktor des Betreibers ermittelt. Die Kalkulation wird für jeden Prozess und jede Funktion vereinzelt. Die Ermittlung der benötigten FTE-Stellen zum Ende des Planungshorizonts findet mittels Benchmarks und Erfahrungswerten statt.

Flächenprogramm: Ein tabellarisches Flächenprogramm abgeleitet aus der Systemauswahl und Personalkalkulation ermittelt überschlägig den Flächenbedarf für das Vorhaben in Quadratmetern. Dieser setzt sich aus den Flächen für Betriebsmittel, den Lagerflächen, den Transport- und Verkehrsflächen, Hilfsflächen sowie den Verwaltungs- und Sozialflächen zusammen und wird um einen Zuschlagsfaktor ergänzt.

Strukturplanung: Bei der Strukturplanung werden die Flächen und Funktionseinheiten wegoptimal und platzsparend zueinander angeordnet. Ziel ist es, eine minimale Anzahl von Transporten bei maximaler Flächennutzung und Erweiterbarkeit zu erreichen. Im Ergebnis steht ein Ideallayout unter Berücksichtigung der Materialflüsse mit einer optimalen Anordnung der Funktionsbereiche. Je nachdem, ob die Planung im Greenfield oder Brownfield stattfindet, stehen verschiedene Anordnungsprinzipien für die Materialflüsse zur Verfügung. Die gängigsten Varianten sind der I-Fluss, der L-Fluss und U-Fluss.

Layoutplanung (Blocklayout): In diesem Schritt wird aus dem Ideallayout ein Reallayout erzeugt. Die Struktur wird auf dem möglichen Grundstück oder im vorhandenen Gebäude angeordnet. Dabei werden mehrere Lösungsvarianten erzeugt. Anhand einer Nutzwertanalyse mit gewichteten Kriterien werden die Varianten bewertet und die Vorzugsvariante ermittelt. Diese wird detaillierter ausgeplant.

Investitions- und Betriebskosten: Ein Wirtschaftlichkeitsvergleich des Logistiksystems anhand der Investitionskostenrechnung wird für jede Variante der Logistikplanung berechnet. Die favorisierte Lösung aus der Layoutplanung wird unter Einbeziehung der Betriebskosten detailliert durchkalkuliert. Die Ergebnisse der Investitions- und Betriebskostenrechnung bilden in Kombination mit dem finalen Blocklayout die Grundlage für eine begründete Empfehlung und den Terminplan.

4. Empfehlung und Terminplan mit Machbarkeitsgarantie

Am Ende der Planungsphase erhalten unsere Kunden eine Empfehlung mit Kosten- und Terminplan. Unser Unternehmensmotto "gedacht.getan" steht für realistische, praxisnahe Umsetzungsszenarien mit Machbarkeitsgarantie.

Auf Wunsch begleiten wirdie Realisierung des Vorhabens als Generalplaner und umfängliche Leistungen im Projektmanagement.

Ein bewährtes, systematisches Vorgehen führt zum optimalen Ergebnis.
Ein bewährtes, systematisches Vorgehen führt zum optimalen Ergebnis.
Der Mehrwert einer Expertenplanung entsteht in der Abstimmung von Materialfluss, System und Prozessen mit den Planungsdaten.
Der Mehrwert einer Expertenplanung entsteht in der Abstimmung von Materialfluss, System und Prozessen mit den Planungsdaten.
Kalkulation von Flächen, Personalkosten, Betriebs- und Investitionskosten ausgehend von der Variantenbildung
Kalkulation von Flächen, Personalkosten, Betriebs- und Investitionskosten ausgehend von der Variantenbildung
Am Ende steht eine Empfehlung mit Machbarkeitsgarantie
Am Ende steht eine Empfehlung mit Machbarkeitsgarantie

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