Kontakt
Faktor Mobilität im kommunalen Klimaschutz

Faktor Mobilität im kommunalen Klimaschutz

Alternative Antriebe und Kraftstoffe verbessern die CO₂-Bilanz und die Luftqualität

Städte und Gemeinden müssen die umweltpolitischen Vorgaben in die Tat umsetzen. Mobilität ist dabei ein Schlüsselfaktor. agiplan entwickelt Mobilitätskonzepte und begleitet Kommunen durch Analysen, Dialogprozesse und Konzeption bis hin zu Machbarkeitsstudien und Pilotprojekten.

Ihr persönlicher Kontakt

Jeff Roy Liem

Jeff Roy Liem Consultant

Kontakt aufnehmen

agiplan Leistungen

  • Auswertung von Mobilitätsdaten
  • Konzipierung von Pilotprojekten
  • Anpassung an Klimaschutzziele
  • Technologieszenarien
  • Mobilitätsmanagement
  • Machbarkeitsstudien

 

Verkehr und Logistik in kommunalen Klimaschutzkonzepten dürfen nicht vernachlässigt werden. Denn der Verkehrsanteil am Energieverbrauch liegt bei 28 Prozent, der Anteil der fossilen Energieträger im Verkehr sogar bei 92,6 Prozent.

Die Umweltpolitik adressiert dies durch Zielvorgaben, z. B. zum CO-Ausstoß von Kraftfahrzeugen aber auch durch strategische Rahmenbedingungen, die sich in der EU-Wachstumsstrategie Europa 2020, der EFRE-Förderkulisse 2014-2020 oder der Energiewende auf Bundesebene wiederfinden.

In der Umsetzung gefordert sind nun aber die Bundesländer und Regionen, bis hin zu einzelnen Städten und Gemeinden.

Kein Klimakonzept ohne Mobilitätskonzept

Kommunen sollten den Faktor Mobilität in ihrem Klimaschutzkonzept stärker integrieren. Innovative Fahrzeugtechnik, alternative Kraftstoffe, Verkehrsverlagerung (Intermodalität) und Mobilitätsmanagement sind dabei wichtige Aspekte.

Folgende Leitfragen sollten sich Kommunen stellen:

  • Wie kann der Einsatz neuer klimaschonender Technologien gelingen? (Zum Beispiel durch Erdgasfahrzeuge und Elektrifizierung des Antriebs)
  • Wie lässt sich das Verkehrsaufkommen reduzieren bzw. optimieren? (Zum Beispiel durch intermodale Verknüpfung von Verkehrsträgern wie PKW, Bahn, Zweirad oder Modellen wie Car-Sharing)
  • Wie lässt sich die urbane Versorgung von morgen gestalten? (Zum Beispiel durch kombinierten Ladungsverkehr von Straße, Schiene und Wasserstraße)

Bei der Suche nach Antworten sollten alle kommunalen Akteure, z. B. der ÖPNV, die Stadtwerke, die Verwaltung aber auch Wirtschaftsunternehmen mit einbezogen werden. Denn neue Mobilitätskonzepte werden nur dann Erfolg haben, wenn sie attraktiv sind und die Lebensqualität der Menschen verbessern. 

Saubere Luft durch Elektromobilität

Stichwort Lebensqualität: Spürbar sauberer würde die Luft, wenn sich Elektromobilität flächendeckend durchsetzt. Feinstaub und Stickoxide (NOx) aus Abgasen belasten den Menschen direkt. Und die Messwerte zur Luftqualität zeigen z. B. für NRW, dass beim Stickstoffdioxid noch immer Grenzwerte überschritten werden.

Wie dringend der Handlungsbedarf ist, lässt sich auch im EUA-Bericht "Luftqualität in Europa - 2012" nachlesen. Die wichtigste Feststellung: Feinstaub (PM) ist der Luftschadstoff, von dem in der EU das größte Gesundheitsrisiko ausgeht.

Mobilität ist eine wichtige Stellschraube im Klimakonzept

Die Gestaltung von Mobilität ist eine wichtige Stellschraube auf dem Weg zu einer grünen Stadt. Die Einbeziehung aller Akteure aus Verkehr, Verwaltung und Wirtschaft ist der erste Schritt auf dem Weg zu einem systemischen Verkehrs- und Mobilitätskonzept.

Vorbedingung für eine breite Akzeptanz ist es, dass die Akteure aus Verwaltung und Wirtschaft mit einbezogen werden.

Der Faktor Mobilität sollte im kommunalen Klimaschutzkonzept eine tragende Rolle spielen.
Der Faktor Mobilität sollte im kommunalen Klimaschutzkonzept eine tragende Rolle spielen.

Referenzen

Kontakt aufnehmen

Jeff Roy Liem

Jeff Roy Liem

Consultant