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Interview mit Alexander Goloverov

"Gesunder Mix aus Projektbearbeitung und Führungsaufgaben"

In zwei Jahren vom Senior Consultant zum Projektmanager und stellvertretenden Geschäftsbereichsleiter: Mit der neuen Position hat Alexander Goloverov zahlreiche neue Aufgaben bekommen. 

Alexander Goloverov, warum hast du dich für agiplan als Arbeitgeber entschieden?
Es gibt zwei wesentliche Gründe, warum ich gerne bei agiplan arbeite. Zum einen ist es das Thema Russland. Mit meinem Hintergrund - ich bin in Russland geboren, aufgewachsen und habe dort bis zu meinem 21. Lebensjahr gewohnt - kann ich hier viele spannende Projekte betreuen und umsetzen. Zum anderen gibt es bei agiplan viele kleine Teams, mit denen man noch wirklich etwas bewegen kann. Die Wege sind kurz, das Arbeitsklima ist toll und auch die Menschen, die hier arbeiten, haben mich von dem Unternehmen überzeugt.

Wie sieht dein Arbeitsalltag als Projektmanager aus?
In meinem Arbeitsalltag in der Fabrikplanung und Produktionsoptimierung habe ich einen gesunden Mix aus Projektbearbeitung und Führungsaufgaben. Gerade die Projekte sind oft sehr unterschiedlich - man hat mit unterschiedlichen Branchen und Kunden zu tun, das habe ich woanders in dieser Vielfalt noch nicht erlebt, von kleinen bis hin zu riesigen Projekten ist alles dabei. Ich habe hier ja als Senior Consultant angefangen und bin nach gut zwei Jahren zum Projektmanager aufgestiegen. Für die täglichen Aufgaben sind vor allem eine gute Kommunikation und fachliche Kompetenz wichtig, denn ich trage schon recht viel Verantwortung. Gerade als stellvertretender Teamleiter sind noch einmal einige neue Aufgaben hinzugekommen, vor allem was die Führung von Mitarbeitern betrifft.

Gibt es ein spannendes Projekt, an das du dich ganz besonders gerne erinnerst?
Da fällt mir spontan MAN ein. Dort haben wir mit einer komplexen Anlagenplanung begonnen und den Kunden so von uns überzeugt, dass er danach weiter mit uns gearbeitet hat, gemeinsam mit uns eine neue Logistik und eine neue Vormontage geplant hat. So sind aus einem letztlich vier Projekte geworden und die Aufgaben dabei werden natürlich immer komplexer, weil es nach und nach mehr Akteure und Ansprechpartner gibt. Zwischenzeitlich sind bis zu zehn Mitarbeiter im Team von agiplan mit MAN beschäftigt gewesen, wobei ich von Anfang an und bis heute ein Teil dieses Teams bin.

Was macht aus deiner Sicht Projekte erfolgreich?
Ich denke, es ist wichtig, die Ansprüche, die man an seine Kollegen stellt, auch selbst zu erfüllen. Und nicht nur die fachlichen, auch die sozialen Kompetenzen müssen in einem Team stimmen, die Chemie muss einfach passen. Empathie und Offenheit sind wichtig, ebenso wie Selbstreflektion und viel Feedback, vor allem in stressigen Situationen und unter Zeitdruck. Und auch ein Berater kann einmal in die Situation kommen, dass er sich beraten lassen muss - davon darf man nicht zurückschrecken, denn am Ende profitieren alle davon.

Was macht dir an deiner Arbeit besonders viel Spaß?
Mir gefallen die Arbeitsatmosphäre und das Arbeitsklima, es ist sehr familiär hier. Auch die Vielfalt der Projekte ist toll - und trotz aller Regeln und Standards sind wir sehr flexibel und können Anforderungen sehr schnell umsetzen. Wie sieht die Work-Life-Balance bei agiplan aus? Sicher gibt es auch bei agiplan einmal stressige Phasen und Projekte, die viel Einsatz erfordern. Aber die wechseln sich auch mir ruhigeren Zeiten ab - es gibt also selten 14-Stunden-Tage wie in vielen anderen typischen Beratungsunternehmen. Ich selbst werde bald Vater und mache mir da zum Beispiel keine Sorgen, dass meine Frau sich irgendwann fragt, wo ich eigentlich ständig bin. Hinzu kommt, dass es hier für jeden Typ das passende Projekt gibt: Es gibt Projekte, bei denen man viel unterwegs ist und viel reist - und es gibt Projekte, die hier in der Nähe in NRW umgesetzt werden.

Welche Tipps möchtest du neuen Mitarbeitern mit auf den Weg geben?
Man sollte immer offen bleiben für Neues und sich trauen, im Zweifel Hilfe zu holen und die Kollegen einfach zu fragen, wenn man an einer Stelle nicht weiterkommt. Das betrifft sicher technische und fachliche Fragen - aber eben auch nicht nur. Wichtig ist zu wissen, dass die Kollegen sich immer die Zeit nehmen werden um zu helfen, und dass man gemeinsam eine Lösung findet.

Alexander Goloverov hat Maschinenbau in St. Petersburg, Russland, und in Reutlingen studiert. Im Anschluss an seine Tätigkeit bei Dürr Systems GmbH in Stuttgart wechselte er 2014 zu agiplan und verstärkt seitdem den Bereich Fabrik und Produktion.

Alexander Goloverov, Projektmanager und stellvertretender Geschäftsbereichsleiter