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Interview mit Dr. Gregor Eckerth

Interview mit Dr. Gregor Eckerth

"Projektmanagement bei agiplan bedeutet denken und tun"

Unsere Berater managen Projekte. Mit Leidenschaft. Sie geben Aufgaben eine sinnvolle Struktur und setzen die Meilensteine bis zum Ziel. Projektmanager sind dafür verantwortlich, das komplexe Gesamtgeschehen zu überblicken und zu steuern. Was das Besondere am Projektmanagement bei agiplan ist und was seine Aufgaben als Bereichsleiter sind, verrät Dr. Gregor Eckerth.

Herr Dr. Eckerth, was genau sind Ihre Aufgaben bei agiplan?
Als Bereichsleiter bin ich Bindeglied zwischen der Geschäftsleitung und den Mitarbeitern im Projektmanagement. Ich sorge für die inhaltliche und personelle Entwicklung des Bereichs und seine Einbindung in das Gesamtleistungsbild der agiplan. In dieser Funktion übernehme ich die Führungsaufgaben für den Bereich, kümmere mich um Projektbesetzungen, neue Kunden und Akquisitionen. Natürlich bin ich auch erster Ansprechpartner für die Projektmanager, wenn´s mal irgendwo klemmt. Neben diesen "Chefaufgaben" besteht ein Großteil meiner Arbeit darin, selbst operativ tätig zu sein, sprich: Projekte bei Kunden durchzuführen. Beide Aufgaben zusammen sind vergleichbar mit dem, was beim Fußball ein Spielertrainer macht: entwickeln, trainieren und anfeuern meines Teams und selbst auch aktiv auf dem Platz sein.

Was bedeutet Projektmanagement bei agiplan?
Getreu unserem Claim "gedacht.getan" bedeutet Projektmanagement bei agiplan denken und tun! Unser Anspruch ist es, Dinge umzusetzen, also beispielsweise dafür zu sorgen, dass eine neue Fabrik geplant, gebaut und anschließend die Produktion hochgefahren wird. Das bedeutet, dass man den Projektablauf und die Projektorganisation plant und danach "hands on" beim Kunden für die Umsetzung sorgt.

Welche Voraussetzungen muss man mitbringen, wenn man sich als Projektmanager bei agiplan bewirbt?
Als Projektmanager bei agiplan muss man in der Lage sein, kreativ zu denken und trotzdem strukturiert zu arbeiten. Von einem Projektmanager erwarte ich diszipliniertes Vorgehen und zeitgleich die Weitsicht, rechtzeitig Schieflagen im Projekt zu erkennen. Menschlich sollte man den Spagat zwischen Wertschätzung und Treibermentalität beherrschen. Neben technisch-ökonomischem Wissen spielt diplomatisches Geschick eine Hauptrolle in der täglichen Arbeit.

Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit besonderen Spaß?
Der größte Reiz für mich liegt im regelmäßigen Betreten von Neuland. Und zwar gemeinsam mit unseren Auftraggebern, denn auch für sie sind unsere Projekte oft eine unbekannte Herausforderung. Uns erwarten ständig neue Aufgaben, andere Kunden, andere Branchen. So lernt jeder einzelne Mitarbeiter ständig etwas Neues dazu und entwickelt sich weiter. Man wächst mit seinen Aufgaben, und zwar sowohl fachlich als auch persönlich.

Sie sind jetzt seit 5 Jahren bei agiplan. Was war Ihr spannendstes Projekt?
Das war ein Fast-Track-Projekt in der Halbleiterindustrie. Es galt, in kürzester Zeit mit hohen Investitionssummen für eine neue Produktionsstätte umzugehen. Alles musste organisiert werden; die verschiedensten Projektbeteiligten mussten miteinander in Einklang gebracht werden. Nach anderthalb Jahren stand letztendlich dort, wo vorher eine grüne Wiese war, eine brandneue Fabrik für 400 Mitarbeiter.

Welche Karrierechancen bietet agiplan jungen Berufseinsteigern?
Man kommt zu agiplan, weil hier viele Chancen zur Entwicklung bestehen. Bei uns definiert "Karriere" sich darüber, wie erfolgreich man in seinen Projekten ist und welchen Wertbeitrag man für den Kunden generiert. Die Karriere macht man innerhalb der Projekte: In der Regel startet man mit Steuerungsaufgaben für kleinere Teilprojekte und entwickelt sich über Leitungsaufgaben wachsender Komplexität bis hin zum Interimsmanagement. Die flachen Hierarchien, die bei uns herrschen, und der professionelle und kollegiale Umgang miteinander unterstützen diese Entwicklung.

Was ist das Besondere an Ihrem Job?
Zum einen ist es der Aspekt des "lebenslangen Lernens". Durch die vielen neuen Herausforderungen kommt man in seiner Entwicklung nie zum Stillstand. Zum anderen sticht die menschliche Komponente heraus. Fundierte Fachexpertise ist die eine Sache, das ist klar, doch Sicherheit im Umgang mit Menschen auf verschiedenen Hierarchieebenen ist von mindestens genau so großer Bedeutung. Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass mein Job höchstens zu 20 Prozent auf Fachwissen basiert. Der Rest liegt im Bereich der Beziehungsebene, denn Projektmanagement ist Arbeit mit Menschen. Und das finde ich spannend.

Dr. Gregor Eckerth arbeitet seit 2008 bei agiplan. Er studierte Maschinenbau an der Technischen Universität Dortmund und arbeitete im Anschluss als Consultant und später als Gruppenleiter für das Fraunhofer Institut für Materiafluss und Logistik. Sein berufsbegleitendes Promotionsstudium mit den Schwerpunkten Produktion, Logistik und Robotik absolvierte er in Wien; außerdem ein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der FernUni Hagen. Zuletzt war er als Senior Consultant in einer Unternehmensberatung für die Beratung von Energie- und Versorgungsunternehmen tätig.

Dr. Gregor Eckert, Bereichsleiter Projektmanagement