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Interview mit Kerstin Hagemann

Interview mit Kerstin Hagemann

 

 

"Mir gefällt vor allem die Vielseitigkeit meiner Arbeit. Ich kann meine Tage sehr eigenständig gestalten, zudem schätze ich den familiären Umgang."

Kerstin Hagemann
Consultant agiplan GmbH

Frau Hagemann, was ist Ihre Aufgabe bei der agiplan?

Seit Anfang 2018 arbeite ich in Projekten im Bereich Industrieconsulting. Der Schwerpunkt meines Teams liegt in der strategischen Beratung von Industrieunternehmen. Heißt: Wir entwickeln mit unseren Kunden Strategien für ihre Produktion und Logistik, mit denen sie sich für die Zukunft aufstellen. Das kann im Bereich Digitalisierung und Automatisierung stattfinden, z.B. zur Verbesserung von Rüstprozessen oder auch bei der Wahl des richtigen Standortes, wenn es darum geht, Produktionen zu verlagern oder neue Werke zu errichten. 

Ich bin zudem jedoch auch immer wieder in Planungsprojekten für Fabriken und Werkstrukturen aktiv. Diese Kombination aus Strategieentwicklung und operativer Planung macht meinen Arbeitsbereich sehr vielseitig und gibt mir die Möglichkeit, in vielen Feldern Erfahrungen zu sammeln. 

Wie kam der Kontakt zu agiplan zustande?

Im Grunde erfolgte mein Einstieg schon Mitte 2017 über meine Masterarbeit. Ich habe an der Hochschule Ruhr West Wirtschaftsingenieurwesen mit dem Schwerpunkt Maschinenbau studiert und suchte damals nach einem Thema für meine Thesis. Da ich die Arbeit gern bei einem Unternehmen schreiben wollte, habe ich mich bei einer Karrieremesse meiner Hochschule umgeschaut und bin dort auf den Messestand von agiplan gestoßen. agiplan suchte zu der Zeit eine/n Masterand/in und nach einer kurzen Bewerbungsphase sind wir relativ schnell zusammengekommen. Meine Arbeit habe ich dann bei einem Kunden von agiplan aus der Kunststoffproduktion geschrieben, für den ich Rüstpotenziale ermittelt habe. Parallel dazu unterstützte ich Kollegen in der Projektarbeit und sammelte auf diese Weise in kurzer Zeit viel Praxiserfahrung.

Was war Ihr spannendstes Projekt?

Eine besonders interessante Aufgabenstellung hatten wir bei einem Fahrzeughersteller, für den wir die Montagebereitstellung planten. Es ging darum, die Schnittstelle zwischen Logistik und Produktion neu zu definieren. Das bedeutete festzulegen, wie die Fahrzeugkomponenten und das Zubehör von der Logistik an die Produktion übergeben werden. 

Wie fällt Ihr Fazit nach einem Jahr bei agiplan aus?

Mir gefällt vor allem die Vielseitigkeit meiner Arbeit. Aktuell bin ich in drei Projekten eingebunden und ca. zwei Tage pro Woche vor Ort beim Kunden. Nach Zwischenabsprachen mit meinen Projektleitern kann ich meine Tage sehr eigenständig gestalten. Zudem schätze ich den familiären und engen Umgang mit den Kolleginnen und Kollegen.